Die Macht der Worte

 

Katrin Dördelmann

Die Macht der Worte

Denunziationen im nationalsozialistischen Köln

Katrin Dördelmann

Die Macht der Worte
Denunziationen im nationalsozialistischen Köln

Schriften des NS-Dokumentationszentrums, Band 4

10 Abbildungen

Gebunden, Fadenheftung

16,5 x 24,5 cm

216 Seiten

ISBN 978-3-924491-15-4

Euro 22,50 [D] , 23,20 [AT]

Die Herrschenden im Dritten Reich strebten nach absoluter Macht, nach totaler Kontrolle des Denkens und Redens der Bevölkerung. Zahlreiche Menschen kamen diesem Bestreben entgegen, indem sie regimekritische Bemerkungen anderer anzeigten. Berufliche Konflikte und Karrierestreben, Ehestreit oder Geldgier, Beleidigungen oder politische Differenzen ließen auch in Köln viele Privatleute zu Denunzianten und Denunziantinnen werden.
Das Buch zeigt in sieben Fallgeschichten aus Köln, wie aus privaten Auseinandersetzungen politische Prozesse vor den NS-Gerichten wurden. Es wird geschildert, warum und wie persönliche Feinde der Gestapo gemeldet wurden, und welche Folgen für die Betroffenen daraus entstanden. Dabei wird deutlich, wie wichtig die Denunziationen für das Regime waren, wie stark die »Beherrschten« an der Perfektion ihrer Überwachung mitwirkten.

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