Der Kölner Karneval in der Zeit des Nationalsozialismus

 

Marcus Leifeld

Der Kölner Karneval in der Zeit des Nationalsozialismus

Vom regionalen Volksfest zum Propagandainstrument der NS-Volksgemeinschaft

Marcus Leifeld

Der Kölner Karneval in der Zeit des Nationalsozialismus
Vom regionalen Volksfest zum Propagandainstrument der NS-Volksgemeinschaft

Schriftenreihe des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln

gebunden

17 x 24 cm

496 Seiten

ISBN 978-3-95451-405-2

Euro 39,95 [D] , 41,10 [AT]

Der Kölner Karneval hatte für den Nationalsozialismus eine große Bedeutung: zur Unterhaltung der Massen, zur Ankurbelung von Tourismus und Wirtschaft. Die Büttenreden, Liedtexte und Motivwagen im Rosenmontagszug dienten ab 1936 zunehmend auch der überregionalen Verbreitung von Antisemitismus und anderer ideologischer wie politischer Vorstellungen. Die lokalen NS-Parteifunktionäre und NS-Amtsträger verfolgten dabei unterschiedliche Strategien zwischen gewaltsamer Lenkung und dem Gewähren von Freiräumen. Sie reagierten auf Anpassung und abweichendes Verhalten von Karnevalisten, Künstlern, Regimekritikern und anderen mehr. Das Buch bietet am Beispiel des Karnevals einen genauen Blick auf die komplexen gesellschaftlichen Vorgänge in Köln zwischen 1933 und 1939.

Autorenportrait

  • Marcus Leifeld

    Marcus Leifeld, geboren 1968, studierte in Bonn Geschichte und Kunstgeschichte. 2012 legte er eine Dissertation zum Thema »Karneval in der Zeit des Nationalsozialismus« vor und kuratierte eine viel beachtete Ausstellung zum selben Thema im EL-DE-Haus mit. Heute arbeitet er im Dezernat für Kunst und Kultur der Stadt Köln als Referent für Provenienzforschung.

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